Citroën-Studie Autonomous Mobility Vision

Autonome Bewegungsräume

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 Autonomes Skateboard 

Transportieren soll diese Pods eine Fahrzeugplattform, die an ein Skateboard erinnert. Autonom, elektrisch und über Induktion aufladbar soll das Skate fast ununterbrochen unterwegs sein können und sich bei Bedarf automatisch an speziellen Ladestationen aufladen.

Die Plattform ist mit der gesamten Technik ausgestattet, die zum Bewegen von Transport- und Logistik-Pods notwendig ist. Dadurch könnte man bei den Pods auf viel Technik verzichten. Das soll das autonome Fahren insgesamt rentabel gestalten. Seine Umwelt erfasst das Gefährt über Radar- und Lidarsensoren. Anfangs sieht Citroën die Höchstgeschwindigkeit der Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen bei 25 km/h.

Ungewöhnlich sind auch die Räder des Skates. Sie stammen von Goodyear und bestehen aus kugelförmigen Reifen. Jeder davon ist mit kleinen Elektromotoren ausgestattet. Das Konzept soll eine vollständige 360°-Bewegungsfreiheit ermöglichen, sodass das Citroën- Skate in jede Richtung fahren, sich auf der Stelle drehen und in die kleinsten Zwischenräume und Lücken rollen kann.

Citroën schwebt für die Skate- Pod-Kombinationen ein Open- Source-Ansatz vor. Das heißt, auch andere Unternehmen könnten Pods entwickeln, die mit den Skates kompatibel sind. Dadurch wären sehr vielfältige Dienstleitungen für den individuellen und kollektiven Verkehr möglich. Nach Ansicht der Entwickler könnten beispielsweise Städte, Behörden und Unternehmen die Technik des Citroën-Skates nutzen, und eigene Pods für den Personentransport, für Dienstleistungen oder Konsumgüter in öffentlichen oder privaten Räumen wie Flughäfen, Fabriken oder Kongresszentren entwickeln.

Die Fahrzeuge könnten Apotheken beliefern, Essen ausfahren, als mobiler Food-Truck fungieren und Überwachungsaufgaben übernehmen. Laut Citroën könnten die Kommunen darüber hinaus die Spitzen während der Hauptverkehrszeiten mit einer Skate-Flotte besser abfedern und in den Nebenverkehrszeiten ein bedarfsgerechtes Verkehrsangebot sowie nachts sichere und lärmfreie Transportmöglichkeiten anbieten.

Es wird sich zeigen, ob das französische Konzept wieder nur eine fantastische Idee ist oder sich wirklich umsetzen lässt. Andere Hersteller und Entwickler wie zum Beispiel Rinnspeed, Ree und Canoo hatten ebenfalls schon Ideen, die in diese Richtung gingen. Vielleicht sollten sie sich alle zusammentun. Dann könnte ein realistisches Konzept herauskommen.

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