Ausbildungsausweis Clever sparen

Autor / Redakteur: Von Johannes Büttner / Johannes Büttner

Der offizielle Ausbildungsausweis des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes bietet seinen Besitzern geldwerte Vorteile. Auszubildende im Kfz-Gewerbe können die sogenannte Azubicard kostenlos anfordern.

Mit dem offiziellen Ausbildungsausweis können Kfz-Azubis bares Geld sparen.
Mit dem offiziellen Ausbildungsausweis können Kfz-Azubis bares Geld sparen.
(Bild: ©tverdohlib - stock.adobe.com; ZDK; [M] Dominik Kron)

Auszubildende im Kraftfahrzeuggewerbe profitieren schon seit vielen Jahren von einer attraktiven Leistung, die keine andere Branche in dieser Form für ihren Nachwuchs bereithält: dem „Offiziellen Ausbildungsausweis des Deutschen Kfz-Gewerbes“.

Wer seinen Status als Auszubildender im Kraftfahrzeuggewerbe mithilfe dieser sogenannten Azubicard sowie seines gültigen Personalausweises belegen kann, erhält bei vielen Gelegenheiten vergünstigte Preise. Alle, die derzeit eine Ausbildung im Kfz-Gewerbe absolvieren, können die Karte beantragen. Ein­zige Bedingung ist, dass auch der Ausbildungsbetrieb damit einverstanden ist.

Der ZDK hat über 20 „Sponsoren“ mobilisiert, die den Inhabern des Ausbildungsausweises Vorteile gewähren – meist in Form von ermäßigten Preisen. Die Liste reicht vom ADAC über die Technischen Überwachungsvereine (TÜV) und die Veranstalter von Fachmessen bis hin zu Museen und Freizeitparks.

Auch die Gebühren für Fahrsicherheitstrainings der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) lassen sich mit dem Ausweis reduzieren. Hier lernen die Teilnehmer, gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu erkennen und am Steuer eines Pkw, Lkw, Transporters oder Motorrads sicher zu bewältigen. Sie üben Brems- und Ausweichmanöver, Kurven- und Kreisbahnfahren sowie das Abfangen eines ausbrechenden Fahrzeugs.

 Historische Technik 

Zahlreiche Museen, insbesondere solche mit Bezug zu Motoren und Technik, gewähren Inhabern des Ausbildungsausweises Rabatte. Ein Beispiel hierfür ist das „Technik Museum Sinsheim“. Hier sind auf über 30.000 Quadratmetern Hallenfläche und einem riesigen Freigelände edle Oldtimer, leistungsstarke Motorräder und Sportwagen bis hin zu Formel-1-Boliden zu sehen. Highlights sind die beiden begehbaren Überschallflugzeuge „Concorde“ und „Tupolev TU-144“. Inhaber des offiziellen Ausbildungsausweises zahlen in Sinsheim nur den günstigeren Gruppentarif.

Gleiches gilt für das Technik- Museum in Speyer. Es hat neben zahlreichen Oldtimern, Feuerwehrfahrzeugen, Dampflokomotiven und Flugzeugen auch einen Seenotkreuzer, ein U-Boot sowie ein russisches Spaceshuttle im Programm.

Auch das August-Horch-Museum in Zwickau, das EFA – Museum für Deutsche Automobilgeschichte im bayerischen Amerang, das Technikmuseum Magdeburg, das Technoseum Mannheim, das Technikmuseum „Hugo Junkers“ in Dessau sowie die historische Flugwerft Schleißheim bei München ermöglichen Lehrlingen des Kfz-Gewerbes mit „Azubicard“ den Eintritt zu einem ermäßigten Preis.

Sogar einige Freizeitaktivitäten werden mit dem Ausbildungsausweis günstiger. In den Imax-Film­theatern in den Technikmuseen in Sinsheim und Speyer zahlen Besitzer der „Azubicard“ lediglich den vergünstigten Gruppentarif. Das Modell-Renncenter in Hamburg gewährt Kfz-Azubis für Fahrten auf seiner 49 Meter langen Holzrennbahn „Grayhound Raceway“ 20 Prozent Nachlass.

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