Puls-Studie Jung – jünger – Mercedes

Von Johannes Büttner

Welche Automarke hat die jüngsten Käufer und welche die ältesten? Gibt es Unterschiede zwischen Neu- und Gebrauchtwagenkunden? Dise Fragen beantwortet eine Studie der Marktforscher von Puls.

Vor allem die Kompaktmodelle von Mercedes dürften zur Verjüngung der Marke beigetragen haben.
Vor allem die Kompaktmodelle von Mercedes dürften zur Verjüngung der Marke beigetragen haben.
(Bild: Mercedes-Benz)

Der Marke Mercedes-Benz haftete über lange Jahre das Image an, in erster Linie bei älteren Herren beliebt zu sein. Doch diese Zeiten scheinen vorbei, wie eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Puls zeigt.

Der durchschnittliche Neuwagenkäufer der Stuttgarter Premiummarke in Deutschland ist gerade einmal 41,4 Jahre alt – so jung wie bei keiner anderen der analysierten Marken.Die Verjüngungskur sowohl im Marketing als auch in der Modellpalette – hier ist vor allem die mittlerweile dynamischer positionierte A-Klasse mit ihren Ablegern CLA und GLA zu nennen – war also erfolgreich.

Auf Rang zwei und drei der Marken mit der jüngsten Käuferschaft folgen Seat mit 42,9 und Citroën mit 44,7 Jahren. Vervollständigt werden die Top Ten von BMW, Audi, Tesla, Skoda, Opel, VW und Hyundai. Bis auf die Koreaner liegen alle Marken unter dem Bundesschnitt von 47 Jahren. Am unteren Ende des Rankings finden sich Toyota mit 51,3 Jahren, Peugeot mit 54,8 Jahren und Mazda mit 55,5 Jahren.

Bei Gebrauchtwagen ergibt sich ein anderes Bild. Hier hat Seat mit 33,1 Jahren die jüngste Kundschaft, gefolgt von Audi mit 36,6 und BMW mit 38,2. Mercedes-Benz findet sich mit 44,7 Jahren im unteren Mittelfeld. Die älteste Kundschaft hat Smart mit 49,6 Jahren, der Bundesschnitt liegt bei 41 Jahren und damit deutlich niedriger als bei den Käufern der teureren Neuwagen.

„Wie unsere Studie zeigt, gelingt es einigen Automarken im Verbund mit ihren Händlern besonders gut, Themen wie Klimafreundlichkeit, Elektromobilität oder Infotainment zur Ansprache und Gewinnung junger Autokäufer zu nutzen“, kommentiert Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner die Studie.

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