Autocheck Toyota C-HR Mit Ecken und Kanten

Autor / Redakteur: Von Edgar Schmidt / Edgar Schmidt

Mit dem C-HR hat Toyota ein Auto, das positiv auffällt. Das gilt nicht nur für die Optik, sondern auch für den Antrieb.

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Die coupéhafte Karosserie mit ihren vielen Kanten und Ecken wirkt sportlich und fällt auf.
Die coupéhafte Karosserie mit ihren vielen Kanten und Ecken wirkt sportlich und fällt auf.
(Bild: Schmidt/autoFACHMANN)

Der Toyota C-HR ist eines der markantesten Modelle im Segment der kompakten SUV. Mit seinen Ecken und Kanten sorgte der Wagen schon bei der Markteinführung für Aufmerksamkeit. Schließlich war er nach langen Jahren mit nur langweiligem Autodesign endlich mal wieder ein Toyota-Modell, das positiv auffiel.

Auch bei der zweiten Generation hat sich daran wenig geändert. Das Design fällt immer noch auf, auch wenn der Hersteller inzwischen andere Modelle anbietet, die dem europäischen Designgeschmack entsprechen.

Unser Testwagen war mit der stärkeren der beiden Antriebsvarianten ausgestattet, dem 2,0-Liter-Hybridantrieb. Und der passt hervorragend zu dem Modell. Die Kombination aus 112 kW starkem Verbrenner und 80 kW starker Elektromaschine zeigt beim Beschleunigen nicht mehr den ausgeprägten Gummibandeffekt und das laute Aufheulen, was lange Zeit ein Merkmal des Prius war. Ganz im Gegenteil: Der Antrieb setzt Gasbefehle direkt in Vortrieb um und bietet dabei in Verbindung mit der leicht straffen Federung das Fahrverhalten, das man von einem so sportlich geschnittenen Wagen erwartet. In Sachen Geräuschentwicklung bleibt er dabei erfreulich zurückhaltend: Die Entwickler haben intensiv an der Dämmung gearbeitet.

Auch beim Verbrauch kann der Antrieb glänzen. Trotz hohem Autobahnanteil belief er sich nach rund 1.500 Testkilometern auf 5,4 Liter/100 Kilometer. Bei reinem Stadt- und Landstraßenbetrieb ist problemlos eine vier vor dem Komma möglich. Durch das ausgereifte Antriebsmanagement zeigt die Statistik des Bordcomputers nämlich bei einem solchen Betrieb einen elektrischen Fahranteil von mehr als 50 Prozent der Fahrzeit und mehr als 40 Prozent der Fahrstrecke.

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