IAA Mobility 2021

Münchner Mobilitätsmesse

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Renault hatte neben der Weltpremiere seines Mégane E-Tech Electric das Comeback eines Klassikers im Gepäck: Mit dem R5 Prototype wollen die Franzosen eine Ikone zurück auf die Straße bringen – natürlich voll elektrisch. Konzerntochter Dacia fährt bei seiner Messeneuheit Jogger dagegen mehrgleisig. Der sieben­sitzige Lodgy-Nachfolger soll sowohl als Benziner als auch mit Gas- oder Stromantrieb erhältlich sein.

 Neue Kleinstwagen 

Und wie sah es mit visionären Klein- und Kleinstwagen aus? Das Schweizer Unternehmen Microlino stellte ein Comeback des legendären Rollermobils Isetta vor: 2,50 Meter lang, 1,50 Meter breit – im Gegensatz zum Original aus den Fünfzigern aber mit E-Antrieb.

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Optisch wesentlich moderner präsentiert sich der Micro-Stromer City One vom Start-up Adaptive City Mobility (ACM). Und er hat auch einiges zu bieten: Platz für vier Personen und ein Gepäckteil, das mit wenigen Handgriffen auf 1.450 Liter wächst. Der Clou des Fünftürers steckt aber im Heck: Die vier gut zehn Kilogramm schweren 2,5-kWh- Akkupakete lassen sich einzeln einsetzen und auswechseln. 100 Kilometer Reichweite sollen damit drin sein. Das Start-up hofft, sein Produkt binnen zwei Jahren auf die Straße zu bringen.

Ein anderes junges Unternehmen, nämlich City Transformer aus Israel, stellte ebenfalls eine seriennahe Version eines ultrakompakten E-Autos vor. Der Clou des für maximal zwei erwachsene Personen geeigneten Stromers ist seine variable Fahrzeugbreite: Mittels einer Verstellmechanik soll der Stadtfloh die Spurbreite an Vorder- und Hinterachse von 1,40 auf einen Meter schrumpfen können – auch während der Fahrt. So lässt sich die genutzte Verkehrsfläche entsprechend der Verkehrs- und Fahrsituation anpassen. Im schmalsten Zustand passen auf einen Pkw-Parkplatz bis zu vier City Transformer.

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