Initiative Autoberufe Neue Themen, neues Mitglied, neue Struktur

Autor / Redakteur: Von Doris Pfaff / Johannes Büttner

Der Nachwuchs- und Fachkräftemangel im Kfz-Gewerbe nimmt zu. Mehr denn je braucht die Branche Kraft und Ideen, um im Wettkampf um Fachkräfte die Nase vorn zu haben. Deshalb hat sich die Initiative „Autoberufe“ inhaltlich und personell neu aufgestellt.

Die Initiative hat sich passend zu ihrer Neuaufstellung auch ein neues Logo verpasst.
Die Initiative hat sich passend zu ihrer Neuaufstellung auch ein neues Logo verpasst.
(Bild: ZDK)

Die gesamte Automobilbranche muss besser werden, wenn sie im Kampf um den beruflichen Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig bleiben möchte. Mit diesem Anspruch hat sich die Initiative „Autoberufe“ neu formiert.

Unterstützung erhält die Nachwuchsinitiative für das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (siehe Kasten) durch den Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF). Als neues Mitglied bringt dieser auch ein neues Berufsbild mit in die Initiative: den/die Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in.

Der Aktionsausschuss zur Steuerung der Initiative Autoberufe wurde mit Vertretern von Herstellern, Importeuren und Branchenexperten personell neu besetzt. Zudem gründeten sich zwei Arbeitskreise, die sich mit der Nachwuchswerbung für den Nutzfahrzeugbereich beziehungsweise mit dem Erfahrungsaustausch über Ausbildungs- und Jobbörsen beschäftigen.

Die Neuausrichtung der Initiative ist das Ergebnis eines Strategie­prozesses, den die Geschäftsstelle des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) angestoßen hatte. In den vergangenen Monaten fanden deshalb mehrere Treffen und Beratungen statt.

 Neue Themenschwerpunkte 

Die Mitglieder definierten acht Themenschwerpunkte, denen sie sich in den einzelnen Gremien widmen wollen. Dabei geht es unter anderem um Kommunikation, Leuchtturmprojekte, Erfolgsmessung und Zielgruppen. Künftig werden sich die Mitglieder der Initiative einmal jährlich treffen, um über die strategische Ausrichtung und die Besetzung des Aktionsausschusses zu entscheiden, der den Arbeitskreis steuern wird.

Ziel ist es, die Initiative besser für die Zukunft aufzustellen und passgenaue Maßnahmen anbieten zu können, um dem Mangel an Nachwuchsfachkräften entgegenzuwirken. Als wichtige Herausforderungen bezeichnete Claudia Kefferpütz von der Abteilung Berufsbildung des ZDK unter anderem die weiterhin rückläufigen Ausbildungszahlen, den Wandel der Autobranche und neue Berufsfindungswege.

Sie ist überzeugt, dass die Initiative nun für aktuelle und zukünftige Herausforderungen gut gewappnet ist. Diesen will der Strategiekreis unter anderem mit der Weiterentwicklung der Social-Media- und Content-Strategie #wasmitautos für zukünftige Auszubildende begegnen. Auch der #wasmitautos-Betriebefinder soll weiter ausgebaut werden. Optisch zeigt der Strategiekreis seine Neuausrichtung mit einem überarbeiteten Logo, das den Anspruch der Initiative unterstreicht: „Zukunft durch Mobilität“.

 Mitglieder im Ausschuss 

Dem Aktionsausschuss der Initiative Autoberufe gehören an: Andreas Conrad (Renault), Claudia Kefferpütz (ZDK), Dan-Hendrick Bronkal (Robert Bosch), Fabian Bruns (Volkswagen), Klaus Poppenberger (BMW), Matthias Kenter (ZDK), Peter Schieder (Mitsubishi), Tabea Winkler (Skoda), Thilo Klemm (Hyundai), Thomas Aukamm (ZKF), Uwe Nicolai (Audi), Bernd Mayer (VDIK) und Uwe Gehrmann (Autohaus Wicke). 

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