Auto-Check Update für den Forester

Von Edgar Schmidt

Nach gerade einmal zwei Jahren hat Subaru seinem Bestseller, dem Forester, ein Update verpasst. Das bringt allerdings nur kleine Änderungen bei Optik und Technik.

Das Update an der Karosserie des Forester betrifft den Kühlergrill, den Stoßfänger und die Scheinwerfer.
Das Update an der Karosserie des Forester betrifft den Kühlergrill, den Stoßfänger und die Scheinwerfer.
(Bild: Schmidt/autoFACHMANN)

Eine Überarbeitung bei einem Modell schon nach zwei Jahren ist bei Subaru eher unüblich und klingt auch kürzer, als es in Wirklichkeit ist. Denn das Vorgängermodell des Forester kam im Jahr 2020 erst verspätet nach Deutschland; in Japan und den USA war es damals schon seit einiger Zeit auf der Straße.

Mit den Neuerungen für das Modelljahr 2022 haben sich die Japaner nicht so viel Zeit gelassen, um sie auch auf den europäischen Markt zu bringen. Rein äußerlich fallen diese eher dezent aus. Im Wesentlichen sind es kleinere optische Änderungen am Kühlergrill, dem Stoßfänger und den Scheinwerfern, die das überarbeitete Modell mitbekommen hat.

Neuerungen hat Subaru auch seinem „Eyesight“-Assistenten spendiert. Die Stereokamera, mit der das System das Fahrzeugvorfeld beobachtet, ist nun direkt oben an der Windschutzscheibe befestigt. Dadurch soll sie einen größeren Sicht- und Arbeitsbereich haben. Deshalb brauche der Assistent nun keine weißen Fahrbahnbegrenzungslinien mehr für den Fahrspurassistenten und die Spurzentrierung. Grasnarben und andere Fahrbahnbegrenzungen würden ausreichen. Tagsüber funktioniert das gut, nachts verlässt man sich ohne weiße Linien besser auf die eigenen Augen und die guten LED-Scheinwerfer.

Nicht verändert hat Subaru den Antrieb des Forester. Es gibt das SUV weiterhin ausschließlich mit dem Subaru-typischen Boxerbenziner, der von einem kleinen E-Motor unterstützt wird. Die Hybridisierung fällt für ein Auto dieser Größe allerdings ziemlich mager aus. Das macht sich im Verbrauch bemerkbar. Trotz zurückhaltender Fahrweise pendelte dieser bei dem Testwagen immer um 9 Liter pro 100 Kilometer. Elektrisch zu fahren oder Segelphasen zu nutzen, gelingt mit dieser Konfiguration leider kaum.

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