Künstliche Intelligenz Wagen der TU München gewinnt fahrerloses Rennen

Von Auto-Medienportal.net 1 min Lesedauer

Wenn Rechner-Leistung und Software-Codes entscheidend sind und nicht mehr Fahrer-Reaktionen oder der Boxenstopp, dann hat die KI übernommen. So jüngst an der Rennstrecke in Abu Dhabi. Gewonnen hat ein deutsches Team.

Der autonome KI-Racer der Technischen Universität München setzte sich auf der Formel 1-Strecke in Abu Dhabi gegen sieben andere internationale Teams mit baugleichen Rennwagen durch. (Bild:  TUM Autonomous Motorsports)
Der autonome KI-Racer der Technischen Universität München setzte sich auf der Formel 1-Strecke in Abu Dhabi gegen sieben andere internationale Teams mit baugleichen Rennwagen durch.
(Bild: TUM Autonomous Motorsports)

Ein von Künstlicher Intelligenz gesteuerter Rennwagen der Technischen Universität München (TUM) hat in einem internationalen Wettbewerb auf der Formel-1-Strecke in Abu Dhabi den Sieg eingefahren. Ohne menschlichen Fahrer oder Fernsteuerung, allein mit autonomer Software, konnte sich das vollautomatisierte Fahrzeug gegen sieben andere internationale Teams mit baugleichen Modellen durchsetzen. Es suchte sich selbstständig den Grenzbereich, meisterte spektakuläre Überholmanöver und Geschwindigkeiten bis 250 km/h auf der kurvenreichen Strecke.

Im Finale mit den vier schnellsten Fahrzeugen des Qualifyings konnte sich das von drei Professoren, zehn Doktoranden und fünf Masterstudenten am TUM-Lehrstuhl für Fahrzeugtechnik entwickelte System gegen die Konkurrenz vor allem aus Italien durchsetzen. Nach den Qualifizierungsrennen und im Zeitfahren zuvor erreichte das TUM-Team aus technischen Gründen nur den dritten Platz und startete im Finale von einer ungünstigen Position. Nach technischen Problemen der beiden verbliebenen Konkurrenten und einem gelungenen autonomen Überholmanöver konnte das Team schließlich in der letzten Runde den Sieg einfahren.

Der staatliche Veranstalter A2RL aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hatte diesen Wettbewerb ausgerufen, um zum ersten Mal ein echtes Formel-1-Rennen mit autonomen Fahrzeugen durchzuführen. Alle Fahrzeuge waren mit LaSAR, RaDAR, Kameras und zahlreichen anderen Sensoren und Rechnern ausgerüstet, um die Strecke und Konkurrenzfahrzeuge zu erfassen. Allerdings hatte jedes Team seinen eigenen Softwarecode programmiert, um sich auf der Strecke zu lokalisieren, das Fahrzeug im Grenzbereich zu bewegen und Wettbewerber überholen zu können.

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