BFC 44 erfolgreiche Kfz-Betriebswirte starten ins volle Berufsleben

Von Johannes Büttner 2 min Lesedauer

Die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) hat ihren 61. Jahrgang verabschiedet. Die Absolventen erhielten in Northeim aus den Händen von Geschäftsführerin Sylvia Gerl und Vorstandsvorsitzendem Helmut Peter ihre Urkunden und Zeugnisse.

Sylvia Gerl und Helmut Peter führten erst durch den zum BFC-Branchenabend und dann durch die Übergabe der Absolventen-Zeugnisse.(Bild:  Büttner – VCG)
Sylvia Gerl und Helmut Peter führten erst durch den zum BFC-Branchenabend und dann durch die Übergabe der Absolventen-Zeugnisse.
(Bild: Büttner – VCG)

„Klasse statt Masse“ lautet das Motto für den 61. Abschlussjahrgang der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) in Northeim. 44 Absolventen – und damit deutlich weniger als in den Vorjahren – erhielten am 28. Juni im Rahmen der feierlichen Zeugnisübergabe ihre Urkunden und Diplome.

„Wir haben schon bei der Anmeldung einigen Bewerbern erklären müssen, dass ihre Voraussetzungen für ein BFC-Studium noch nicht ausreichen“, berichtete Schulleiterin und BFC-Geschäftsführerin Sylvia Gerl. Aber die Bundesfachschule habe sich bewusst dafür entschieden, die Latte nicht herabzusetzen – und werde dies auch in Zukunft nicht tun. Schließlich seien die Anforderungen an Führungskräfte im Kfz-Gewerbe weiterhin hoch.

Deshalb haben im vergangenen Jahr nur 68 in drei Klassen ein Vollzeitstudium an der BFC aufgenommen. In den Vorjahren waren es meist knapp 100 in vier Klassen gewesen. 49 von ihnen hielten bis zur Abschlussprüfung durch, die 44 mit Erfolg ablegten. Für das Studienjahr 2024/25 kann Gerl aber wieder ein „Ausgebucht“ vermelden. Und für das berufsbegleitende Studium zum Automobil-Ökonomen gibt es ohnehin deutlich mehr Interessenten als Studienplätze.

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Gemeinsam mit dem BFC-Vorstand um dessen Vorsitzenden Helmut Peter sowie zahlreichen Gästen aus der Kfz-Branche gratulierte Gerl den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss. In ihrer Rede blickte sie zurück auf 333 Tage lernen und arbeiten, aber auch gemeinsamer Freizeit. Als Höhepunkt bezeichnete sie eine Studienreise nach China, die erstmals seit fünf Jahren wieder stattgefunden hat. 22 BFC’ler lernten in Peking und Shanghai den dortigen Automarkt kennen.

Helmut Peter erklärte, die berufliche Entwicklung der Absolventen sei mit dem Abschluss als Betriebswirt im Kfz-Gewerbe noch lange nicht vorbei. Zugleich betonte er, mit dem in Northeim erworbenen Rüstzeug könnten sie optimistisch in die Zukunft sehen.

Stipendien für Studierende

Ihren Dank sprachen Gerl und Peter den rund 300 Sponsoren und Partnern der BFC aus. Sie unterstützen die Schule unter anderem mit Geld- und Sachspenden oder in Form von Fachvorträgen. Einige von ihnen waren auch zur Abschlussfeier angereist und hatten Stipendien im Gepäck. MAN Truck stellte diesmal den fünf besten Absolventen je 2.000 Euro zur Verfügung.

Real Garant hatte schon zu Beginn des Schuljahres eine Studentin ausgewählt, um sie während des Studiums zu unterstützen und per Video zu begleiteten. Die Innung Ostthüringen freute sich, eine Prämie an einen Studenten aus ihrem Bereich überreichen zu können: Toni Nethel, der darüber hinaus auch noch das beste Ergebnis des gesamten Jahrgangs erzielte.

Toni Nethel hatte als Sprecher der Studierenden das letzte Wort auf der Abschlussfeier. Er dankte im Namen seiner Kommilitonen dem Team aus haupt- und nebenamtlichen Dozenten, das ihnen nicht nur viel Wissen vermittelt, sondern auch unterhaltsame und lustige Momente beschert habe.

Traditioneller Branchenabend

Schon am Vorabend der Zeugnisübergabe waren viele Förderer und Freunde der BFC zum traditionellen Branchenabend nach Northeim gekommen. Die Tatsache, dass der Branchenabend am ersten spielfreien Abend der Fußball-EM stattfand, wirkte sich sicherlich nicht negativ auf die Beteiligung aus.

Die Partner aus Unternehmen und Verbänden nutzten die Gelegenheit, an ihrem automobilen Netzwerk weiterzuspinnen – ganz in der Tradition der Bundesfachschule, an der schon viele gute Kontakte geknüpft wurden.

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