Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe 63 Studierende im 63. BFC-Jahrgang

Johannes Büttner 2 min Lesedauer

63 Nachwuchstalente haben im August ihr Studium an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) in Northeim begonnen. Elf Monate lang erlernen und trainieren sie nun die Fähigkeiten, die sie als künftige Führungskräfte in der Kfz-Branche benötigen.

Der 63. BFC-Jahrgang hat sein Studium in Northeim begonnen.(Bild:  BFC)
Der 63. BFC-Jahrgang hat sein Studium in Northeim begonnen.
(Bild: BFC)

Der 63. Jahrgang der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) ist im August in Northeim (Niedersachsen) an den Start gegangen. Ausgewählte Talente von Flensburg bis Passau und Bitburg bis Löbau haben sich für die Aufstiegsfortbildung zum „Betriebswirt im Kfz-Gewerbe“ in Vollzeit entschieden. „Unsere Anmeldezahlen waren deutlich größer als der Kreis der Menschen, die wir letztendlich ausgewählt haben. Mit Blick auf die Herausforderungen der Branche ist es wichtig, diejenigen zu qualifizieren, die neben dem Potenzial auch die notwendige Leistungsbereitschaft mitbringen“, erklärt BFC-Geschäftsführerin Sylvia Gerl.

Besonders für gelernte Automobilkaufleute ist die BFC ein fester Karrierebaustein nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung – insbesondere, wenn sie sich branchenbezogen, praxisorientiert und nicht wissenschaftlich weiterentwickeln möchten. Der Anteil der Automobilkaufleute ist im BFC-Jahrgang 2025/26 am größten, gefolgt von Kfz-Mechatronikern und -Meistern sowie Studierenden, die zuvor ein „Abi& Auto“-Programm absolviert haben. „Die Kfz-Mechatroniker suchen den Weg zur BFC, weil sie mit dem Abschluss zum Kfz-Betriebswirt auch gleich zwei Teile des Meisters mit absolviert haben“, berichtet der Vorstandsvorsitzende der BFC, Helmut Peter.

Vorstandsvorsitzender Helmut Peter hieß die BFC-Neulinge willkommen.(Bild:  BFC)
Vorstandsvorsitzender Helmut Peter hieß die BFC-Neulinge willkommen.
(Bild: BFC)

In seiner Begrüßung der neuen Studierenden betonte Helmut Peter: „Sie müssen in diesem Jahr an der BFC viel Eigenverantwortung übernehmen, um Ihr Ziel zu erreichen. Die BFC ist kein Selbstläufer! Gehen Sie fokussiert Ihrer Arbeit nach, insbesondere bei Ihren Projektarbeiten. Bei dieser Arbeit können Sie zeigen, was in Ihnen steckt.“ Sein Betrieb reiche jedes Jahr ein Studienthema ein und bekomme – wenn es eine engagierte Gruppe ist - tolle Impulse geliefert, die die tägliche Arbeit bereichern, so Peter.

Von Arbeitsrecht bis VWL

Die 63 ausgewählten BFC’ler werden sich in den nächsten elf Monaten mit automobilwirtschaftlichen Themen in verschiedenen Disziplinen beschäftigen – von A wie Arbeitsrecht bis V wie Volkswirtschaftslehre. Und das immer unter der Überschrift „Auto“ beziehungsweise „Mobilität“. Abgerundet wird das BFC-Wissen von mehr als 50 Dozenten, die im Rahmen des Unterrichtsfaches „Kfz-Unternehmensführung“ (KUF) unterrichten. Hier sorgen Führungskräfte, Autohaus-Inhaber und Vertreter von Banken, Versicherungen, anderen Dienstleistern, Herstellern und Importeuren sowie Händlergruppen mit ihrem Wissen für eine sinnvolle Verzahnung zwischen Theorie und Praxis.

Neben dem Präsenz- bietet die BFC auch ein Fernstudium an. Der Sommerstarttermin 2025 ist ebenfalls wieder komplett ausgebucht. Dieses Fernstudienprogramm richtet sich an Interessenten, die ihrem Betrieb nicht für elf Monate am Stück fernbleiben können. Die Fernstudenten sind über 24 Monate in der Betreuung der BFC. „Mit nur vier Pflicht-Präsenzphasen in Northeim in einem Rhythmus von sechs Monaten ist dieses Programm sehr gut mit dem Beruf vereinbar. Auch wir haben in unserer Autohaus-Gruppe neben Vollzeit-Studierenden einige Mitarbeiter, die das Fernstudium absolvieren“, sagt Helmut Peter.

Der nächste Einstieg an der BFC ist für potenzielle Fernstudenten Mitte November 2025 möglich; das Vollzeitprogramm beginnt erst wieder im August 2026.

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