Angebot für Berufsschulen Automechanika: Gemeinsam zur Messe

Von Von Edgar Schmidt

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Auch in diesem Jahr können Kfz-Azubis wieder kostenlos auf die Automechanika, wenn sie sich mit ihrer Berufsschulklasse anmelden oder an einem Workshop teilnehmen. Das kann ein wertvoller Tag werden, denn es gibt viel zu lernen.

Das Frankfurter Messegelände öffnet seine 
Pforten vom 
13. – 17. September wieder für die Automechanika.
Das Frankfurter Messegelände öffnet seine 
Pforten vom 
13. – 17. September wieder für die Automechanika.
(Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH – Pietro Sutera )

Einen Busparkplatz direkt am Messegelände, Gutscheinkarten zum freien Eintritt und ein persönlicher Empfang sowie ein Lunchpaket: Schulklassen genießen auf der Automechanika einen VIP-Status. Das gilt nicht nur für Klassen von allgemeinbildenden Schulen, sondern auch für Berufsschulklassen. Denn qualifizierter Berufsnachwuchs ist sehr wichtig in der heutigen Zeit. Und zu einer fundierten Ausbildung gehört auch ein Blick über den Tellerrand, in die mögliche Zukunft der Branche. Hierfür bietet die Automechanika Frankfurt hervorragende Möglichkeiten. Sie findet vom 13. bis 17. September statt – und in diesem Jahr nach mehreren Jahren Corona-Pause wieder als Präsenzveranstaltung. Eine Anmeldung für Schulklassen ist möglich unter www.automechanika.com/frankfurt.

Übrigens konnte sich die Automechanika vor genau 50 Jahren, im September 1972, als weltgrößte Fachmesse und fundierte Informationsplattform im automobilen Aftermarket etablieren. Ihre unter anderem vom Fachmagazin »kfz-betrieb« initiierte Premiere war zwar schon ein Jahr früher. Sie wurde damals als Lückenfüller für eine kurzfristig vom VDA abgesagte IAA eingesetzt. 1971 waren noch viele Werkstattausrüster und Zulieferer skeptisch, ob eine solche Messe erfolgreich sein könne. Das änderte sich jedoch durch die äußerst positiven Kritiken der Premieren-Aussteller und Besucher. Bei der zweiten Veranstaltung waren dann auch damalige Branchengrößen wie Bosch und Hofmann mit an Bord. Die Automechanika startete 1972 auch in den zweijährigen Rhythmus in geraden Jahren, in den sie in diesem Jahr auch wieder zurückgefunden hat.

 Blick in die Zukunft 

Ein Besuch lohnt sich in diesem Jahr, denn die Messe hat sich für ihr Comeback viel vorgenommen. So zeigt beispielsweise die Sonderschau „Innovation 4 Mobility“ neue Produkte, Software und Dienstleistungen für die kurz- und mittelfristige erwartete Mobilität der Zukunft. In Vorträgen der Automechanika Academy kann man hier erfahren, was auf die Branche zukommt und wie Kfz-Betriebe mit künftigen Herausforderungen umgehen können. Anhand von zahlreichen Produkten, die für die Innovation Awards nominiert sind, können Besucher zudem sehen, welche Werkzeuge ihnen dafür zur Verfügung stehen werden. Wer sich mit Experten zu diesem Thema austauschen möchte, hat dazu in einer speziellen Networking-Lounge Gelegenheit. Die Automechanika bietet zudem wieder einen Future Mobility Park, in dem Besucher verschiedene E-Fahrzeuge und autonom fahrenden Mobile ausprobieren können.

Wie ein Kfz-Betrieb künftig aussehen könnte, zeigt zudem die Sonderschau Zukunftswerkstatt 4.0. Sie stellt an folgenden zehn Stationen praxisorientiert dar, wie Betriebe ihr Tagesgeschäft effizienter und Geschäftsmodelle zukunftsorientiert gestalten können:

  • Elektromobilität
  • Diagnose und Fahrzeugannahme
  • Digitale Kundenkommunikation
  • Digitale Dienste
  • Digitaler Workflow
  • Innovationen in Modernisierung und Bau
  • Künstliche Intelligenz
  • New Business
  • Leistungserstellung
  • Datenmanagement

 Die Innovation Awards 

Ein Highlight auf jeder Automechanika sind die ausgezeichneten Produkte der Automechanika Innovation Awards. Die Zahl der Bewerbungen hierfür war mit 133 laut Angaben der Messe so hoch wie noch nie. Sie reichen von Bergungssystemen für Fahrzeuge mit Batteriebränden über radargestützte Abbiegeassistenten für Lkws bis hin zu komplexen Laserscannern, die minutenschnell ganze Karosserien vermessen. Auch Diagnose- und Testgeräte für E-Fahrzeuge sind unter den Bewerbungen. Rund ein Drittel der Einreichungen kommt aus dem Bereich Digitalisierung.

 Autos individualisieren 

Wie sich Fahrzeuge gut individualisieren lassen, zeigen die Aussteller im Obergeschoss der Halle 12. Dazu gehört auch das Thema Car Media. Im Untergeschoss der Halle liegt der Fokus auf Car Wash & Care und dem Trend-Thema Detailing. Zudem treffen sich dort im Classic Car Areal Liebhaber von Young- und Oldtimern.

Ganz im Zeichen des Detailing steht die Academy-Bühne in Halle 12 am 15. und 16. September. Hier nimmt zum Beispiel der als „GlossBoss“ bekannte Youtuber Marvin Mieth einen Live-Podcast zum Thema „Alternativen zu kostenintensiven und aufwendigen Lackbeschichtungen“ auf. An allen fünf Messetagen bieten die Autolackaffen gemeinsam mit Partnern wie Dr. Wack, Koch-Chemie, Mezerna und Sonax praxisnahe Workshops an. Die Themen sind beispielsweise Lackversiegelungen, Chancen und Risiken der Lacklangzeitversiegelung und effiziente Polierprozesse.

Lehrreiche Workshops

Im Rahmenprogramm der Automechanika haben wieder die seit Jahren beliebten Weiterbildungen einen festen Platz. Unternehmen wie 3M, BASF Coatings/Glasurit, Bosch, Carbon, DAT, Dekra und die TAK veranstalten Workshops zu zahlreichen Themen. Darunter zum Beispiel: Schaden-Kalkulation, Arbeiten an Hochvolt-Fahrzeugen (FUP), Karosseriearbeiten, Lackierung und ADAS Kalibrierung. Ein spezieller Truck-Workshop behandelt zudem den Umgang mit sensor- und kamerabasierten Fahrerassistenzsystemen im Werkstattalltag. Elf der Workshops werden übrigens von den Autodoktoren moderiert. Wer sich bis zum 31. August anmeldet, erhält automatisch ein kostenloses Ticket für die Automechanika.

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 Alles über Autoberufe 

Auf keiner anderen Messe wird übrigens so viel über Autoberufe informiert wie auf der Automechanika Frankfurt. Hier können Jugendliche, Schüler und Interessierte diverse Berufe und Weiterbildungen kennenlernen. Auch der direkte Kontakt und der Austausch mit den Verantwortlichen für Berufsausbildung in den Verbänden ist hier hervorragend möglich.

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