Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe 53 BFC-Absolventen starten in ihre berufliche Zukunft

Von Holger Zietz 2 min Lesedauer

Mit der traditionellen Abschlussfeier hat die Bundesfachschule des Kfz-Gewerbes (BFC) in Northeim 53 Absolventinnen und Absolventen in die Branche verabschiedet. Nach elf arbeitsintensiven Monaten erhielten sie ihre Diplome und Zeugnisse.

Gute Stimmung bei Schulleiterin Sylvia Gerl und Vorstandsvorsitzendem Helmut Peter (beide BFC) zur Entlassung der BFC-Absolventen 2026(Bild:  Zietz – VCG)
Gute Stimmung bei Schulleiterin Sylvia Gerl und Vorstandsvorsitzendem Helmut Peter (beide BFC) zur Entlassung der BFC-Absolventen 2026
(Bild: Zietz – VCG)

Mit ihrer traditionellen Abschlussfeier hat die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbes (BFC) in Northeim 53 Absolventinnen und Absolventen in ihre weitere berufliche Karriere in der Kfz-Branche verabschiedet. Nach elf intensiven Ausbildungsmonaten erhielten 49 Vollzeitstudierende sowie vier Fernstudierende ihre Abschlüsse. Neben den Prüfungen an der BFC bestanden sie erfolgreich die Prüfung zum Betriebswirt des Kfz-Gewerbes vor der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen.

„Der Abschluss steht für eine hohe Expertise in der Branche“, betonte Schulleiterin Sylvia Gerl. Nun seien die Absolventinnen und Absolventen gefordert, ihr erworbenes Wissen in der Praxis unter Beweis zu stellen und die vielfältigen Herausforderungen des Kfz-Gewerbes erfolgreich zu meistern.

Dass die Ausbildung an der BFC hohe Anforderungen stellt, machten Gerl und der Vorstandsvorsitzende der Fachschule, Helmut Peter, deutlich. Die elf Monate seien alles andere als eine Erholungsphase. Leistung werde konsequent eingefordert – wer die Anforderungen nicht erfülle, erhalte keinen Abschluss. Bis zur Kammerprüfung müssen insgesamt elf Klausuren erfolgreich absolviert werden.

Vielfältige berufliche Möglichkeiten

Die Zahl der Absolventen sei bewusst überschaubar, erklärte Gerl. Dadurch gehöre jeder Abschlussjahrgang zu einer vergleichsweise kleinen Gruppe hoch qualifizierter Branchenspezialisten. „Zeigen Sie, dass Sie Ihr Geld wert sind“, gab sie den Absolventinnen und Absolventen mit auf den Weg.

Auch Helmut Peter, Vorstandsvorsitzender der BFC in Northeim, blickte optimistisch auf die Zukunft der Nachwuchsführungskräfte. Mit ihrem Abschluss stünden ihnen vielfältige Möglichkeiten offen. Sie könnten mit Herstellern aller Marken ebenso zusammenarbeiten wie mit Banken oder eigene Projekte entwickeln. Dabei verwies Peter auch auf die zunehmende Bedeutung chinesischer Automobilhersteller auf dem deutschen Markt. Welche Marken sich langfristig etablieren werden, müsse sich allerdings erst noch zeigen.

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Für herausragende Leistungen während der Ausbildung vergibt MAN Truck & Bus Deutschland traditionell Stipendien in Höhe von jeweils 2.000 Euro. In diesem Jahr wurden Leo Unger, Bjarne May und Jonathan Walling für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. Elena Erler-Höpfinger von MAN Truck & Bus Deutschland hob bei der Preisverleihung hervor, dass das Unternehmen inzwischen rund 50 Absolventinnen und Absolventen der BFC beschäftigt. Dies unterstreiche den hohen Stellenwert der Ausbildung für die Branche.

Austausch beim Branchenabend

Bereits am Vorabend der Abschlussfeier fand an der Bundesfachschule das traditionelle Treffen von Förderern, Dozenten, Sponsoren und ehemaligen Absolventen statt. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit zum Austausch und zur Pflege bestehender Kontakte. Gleichzeitig entstehen dabei immer wieder neue Partnerschaften.

Gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte mit fundiertem Branchenwissen sind im Kfz-Gewerbe weiterhin stark gefragt. Entsprechend attraktiv bleibt für Unternehmen das Engagement als Sponsor oder Förderer der Bundesfachschule.

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