Berufsbildungsbericht 2024 Ziel: Mehr junge Menschen ausbilden

Von Johannes Büttner 1 min Lesedauer

Das Bundesbildungsministerium hat eine Bilanz für das vergangene Ausbildungsjahr gezogen. Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger sieht positive Entwicklungen, aber auch weiteren Handlungsbedarf.

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger stellte den Berufsbildungsbericht 2024 vor.(Bild:  Bundesregierung/Guido Bergmann)
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger stellte den Berufsbildungsbericht 2024 vor.
(Bild: Bundesregierung/Guido Bergmann)

Eine insgesamt positive Bilanz für das Ausbildungsjahr 2023 hat jetzt das Bundesbildungsministerium gezogen. Ministerin Bettina Stark-Watzinger verwies unter anderem darauf, dass die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum dritten Mal in Folge gestiegen sei.

Sie stützte sich dabei auf den Berufsbildungsbericht, mit dem das Ministerium immer im Mai auf das vergangene Jahr zurückblickt. Grundlage des Berichts sind Daten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Als weiteren erfreulichen Aspekt bezeichnete Stark-Watzinger die Tatsache, dass 77 Prozent der Auszubildenden übernommen worden seien.

Doch es gebe auch Herausforderungen: „So blieben zuletzt mehr junge Menschen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz erfolglos. Und das, obwohl Betriebe und Unternehmen Bedarf haben. Deshalb stärken wir die berufliche Orientierung als Teil unserer ,Exzellenzinitiative Berufliche Bildung'.“

Sorgen bereitet der Ministerin außerdem der Umstand, dass die Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss weiter gestiegen sei, und zwar auf 2,86 Millionen. Ziel der Regierung sei es, „mehr junge Menschen in Ausbildung zu bringen. Denn mehr Chancen und neue Wege für junge Menschen heißt auch mehr Fachkräfte für Wachstum und Wohlstand in unserem Land.“

Zahlen aus dem Bericht

Laut Berufsbildungsbericht stieg im vergangenen Jahr das Ausbildungsangebot um 3,4 Prozent auf 562.600, die Ausbildungsnachfrage um 3,6 Prozent auf 515.600. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im dualen System erhöhte sich um 3,0 Prozent auf 489.200.

Allerdings blieben auch mehr Ausbildungsplätze unbesetzt als im Vorjahr, nämlich 73.400 (+ 6,6 Prozent). Für die Zahl der unversorgt gebliebenen Bewerberinnen und Bewerber ergab sich sogar ein Anstieg um 16,3 Prozent auf 26.400 Personen.

Den vollständigen Berufsbildungsbericht können Interessierte auf der Seite www.bmbf.de/berufsbildungsbericht herunterladen.

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