Automechanika 2024 E-Games, E-Sports und Party

Von Edgar Schmidt 3 min Lesedauer

Die Automechanika Frankfurt ist eigentlich bekannt als Weltleitmesse für den Automotive Aftermarket. Weil das für junge Leute und potenziellen Berufsnachwuchs nicht besonders attraktiv klingt, haben sich die Verantwortlichen für dieses Jahr etwas Neues einfallen lassen: eine Woche Party.

Die Hauptbühne der Ambition verspricht Spaß und Information für Jugendliche.(Bild:  Messe Frankfurt)
Die Hauptbühne der Ambition verspricht Spaß und Information für Jugendliche.
(Bild: Messe Frankfurt)

„Ambition“ heißt ein neues Format auf der Automechanika Frankfurt, die in diesem Jahr vom 10. bis 14. September stattfindet. Die Frankfurter Messe will damit insbesondere Jugendliche der Generation Z ansprechen und für den Automobilen Aftermarket begeistern. Doch auch Jugendliche, die bereits Azubis in den Autoberufen sind, dürften sich von dem Angebot angesprochen fühlen.

Die Ambition in Halle 3.1 des Frankfurter Messegeländes hat zwar inhaltlich nichts mit der Automechanika zu tun, sondern ist ein ganz eigenes Event. Sie soll aber trotzdem neugierig machen für den Automotive Aftermarket. Denn hier können die Jugendlichen Spaß haben und E-Games spielen, es wird Konzerte geben und ganz viel Entertainment. Darüber hinaus verspricht die Automechanika spannende Vorträge und Informationen über potenzielle Arbeitgeber. Dabei sollen die Besucher quasi nebenbei mitbekommen, dass die Aftermarket-Branche ganz cool sein kann.

Viel E-Mobilität

Doch auch auf dem traditionell gefüllten Teil der Ausstellungsfläche der Automechanika lohnt sich in diesem Jahr ein Besuch. Neben dem etablierten und bewährten Programm hat die Messe einige Neuheiten im Programm. So zum Beispiel die „Electric Vehicle Expo“ EVA in Halle 12.1. Hier werden sich erstmals zehn chinesische Autohersteller den Autohäusern und Werkstätten präsentieren. Mit dabei unter anderem Geely, FAW, BYD, Zeekr, Avatar und GAC Motor. Laut Stephan Kurzawski, Senior Vice President der Messe Frankfurt, geht es dabei weniger um das Ausstellen der Autos, sondern vielmehr darum, Vertrauen aufzubauen und mit den Betrieben des Deutschen Kfz-Gewerbes in Kontakt zu kommen. Ganz nach dem Motto: Was sie die Chinesen schon immer mal fragen wollten.

Elektroautos fahren und erleben können Besucher wieder auf dem Future Mobility Park. Außerdem hat Volkswagen die Automechanika als letzte Station seiner Emotion Days auserkoren und wird in Frankfurt ebenfalls seine neuesten Modelle mit E-Antrieb präsentieren.

Interessante Weiterbildungen

Da die E-Autos nur einen Teil der Zukunft des Kfz-Gewerbes ausmachen, beinhaltet das vielfältige Programm auch reichlich Möglichkeiten der Weiterbildung, um sich für künftige Aufgaben zu wappnen. „Wir haben das Weiterbildungs- und Vortragsprogramm der Automechanika deutlich erweitert und neue Networking-Formate entwickelt“, erläutert Olaf Mußhoff, Director Automechanika Frankfurt „Deshalb bieten wir auf insgesamt fünf Bühnen, die sich jeweils in den thematisch zugehörigen Hallen befinden, allen Teilnehmern die Möglichkeit, ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen, mit Experten zu diskutieren und sich mit Kfz-Profis aus aller Welt zu vernetzen.“

In der Halle 12.0 dreht sich alles um die Themen Fahrzeugwäsche, Pflege und Detailing sowie Öl-, Schmier- und Kraftstoffe. Am 10. und 11. September liegt der Schwerpunkt der Bühnenbeiträge auf Fahrzeugpflege und dem Trendthema Detailing, das für Kfz-Betriebe eine lukratives Geschäftsfeld werden kann. Wer tiefer in die Materie einsteigen will, kann an vielen Live-Demonstrationen teilnehmen.

Reparatur und Diagnose

Ein Bühnenprogramm mit interessanten Vorträgen gibt es auch in der Halle 8. Hier geht es vor allem um Reparatur und Diagnose. Der Mittwoch steht zudem im Zeichen der Elektromobilität mit Themen wie Handel von gebrauchten Fahrzeugbatterien, Batterie-Check und Batterie-Innovationen. Am Messe-Donnerstag stehen Themen zu Abgas und Sensorik bzw. Technologien auf dem Programm sowie das Thema Nachwuchsgewinnung und Recruiting-Strategien. Am Freitag, dem 13. September, liegt der Fokus auf Handel und Vertrieb, unter anderem mit Einsatz von KI, sowie Wartung und Reparatur von E-Fahrzeugen und die Auswirkungen auf den Aftersales.

Blick in die Zukunft

Über Veränderungen in der Werkstattwelt, die Kfz-Betriebe aktuell und künftig bewältigen müssen, können sich Besucher auch umfassend auf der Sonderschau „Zukunftswerkstatt 4.0“ informieren. Dort wird es zum Beispiel um Robotik, Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der Werkstatt gehen. Das Areal zeigt zahlreiche Innovationen, die den Werkstattbetrieb in zehn Jahren beeinflussen werden. Profis können dort neue Technologien live erleben und ausprobieren. Ein in das Konzept integriertes Innovation-Lab und das Rahmenprogramm liefern Einblicke und Know-how, wie Kfz-Betriebe die künftigen Herausforderungen bewältigen können und welche Chancen für sie in den neuen Technologien liegen.

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