Kfz-Innung Oldenburg Neues Tool unterstützt Betriebe bei der Azubisuche

Johannes Büttner 2 min Lesedauer

Die Kraftfahrzeug-Innung Oldenburg stellt ihren Mitgliedsbetrieben ein neues Onlinetool zur Verfügung: „AzubiConnect“ soll den Erstkontakt zwischen Ausbildungsbetrieben und potenziellen Nachwuchskräften erleichtern und strukturieren.

AzubiConnect soll Ausbildungsbetriebe und potenzielle Nachwuchskräfte zusammenbringen.(Bild:  Kreishandwerkerschaft Oldenburg)
AzubiConnect soll Ausbildungsbetriebe und potenzielle Nachwuchskräfte zusammenbringen.
(Bild: Kreishandwerkerschaft Oldenburg)

Fachkräfte- und Nachwuchsmangel bedrohen Handwerksbetriebe in ganz Deutschland. Im Raum Oldenburg wollen Kreishandwerkerschaft und Kfz-Innung die Unternehmen bei der Lösung dieser Problematik unterstützen. „AzubiConnect“ soll den Erstkontakt zwischen Ausbildungsbetrieben und potenziellen Fachkräften erleichtern.

„Wir haben gemerkt, dass uns ein stringenter Prozess fehlt, der junge Menschen vom ersten Kontakt mit der Karriereoption Handwerk bis zum unterschriebenen Ausbildungsvertrag begleitet. So etwas wie eine Customer Journey, nur eben für die Berufswahl“, erklärt Ricus Dirks, der bei der Kreishandwerkerschaft Oldenburg für Öffentlichkeitsarbeit und Nachwuchsförderung zuständig ist.

Daraus entstanden ist das Tool AzubiConnect, das nun nahtlos in die neuen Webauftritte aller 18 Oldenburger Innungen integriert ist. Neben der Kraftfahrzeug-Innung Oldenburg wurde also auch 17 weiteren Gewerken ein frischer Digitalauftritt verpasst. Ein Teil davon ist das eigene Ausbildungsportal, das lebhaft und mit regionalen Gesichtern auf authentische Weise Interesse für eine handwerkliche Ausbildung weckt. Weiterhin gibt es dort für die Berufswahl entscheidende Fakten zu Anforderungen, Tätigkeitsprofilen, der Ausbildungsdauer oder Verdienstmöglichkeiten – und eben das neue AzubiConnect.

Bot versorgt Ausbildungsbetriebe mit Kontaktdaten

Auf den ersten Blick ist AzubiConnect ein simples Onlineformular. Personenbezogene Daten, der (angestrebte) Schulabschluss, der interessierende Beruf und die Motivation dafür werden abgefragt. Interessant wird es, wenn der Senden-Button geklickt wird: Alle (registrierten) Ausbildungsbetreibe der Innung erhalten zeitgleich und innerhalb weniger Sekunden eine E-Mail-Benachrichtigung vom AzubiConnect-Bot mit allen diesen Daten.

Ausgehend von diesen Informationen können die Verantwortlichen in den Betrieben nun einschätzen, ob es sich lohnt, aktiv auf die Interessenten zuzugehen. „Die Betriebe können selbst entscheiden, ob und wie sie weitermachen: Ein telefonisches Praktikumsangebot, eine E-Mail mit der Bitte um einen Lebenslauf oder eine schriftliche Einladung zu einem unverbindlichen Kennenlernen – ab jetzt greift der individuelle Recruitingprozess des jeweiligen Unternehmens“, erklärt Dirks.

Bei der Nutzung von AzubiConnect handelt es sich nicht um eine vollständige Bewerbung. Allerdings senkt die unkomplizierte und schnelle Handhabe die Hürde für die Kontaktaufnahme zu einem Ausbildungsbetrieb drastisch. Registrierte Innungsmitglieder sollten bei vielversprechenden Kandidatinnen oder Kandidaten aber schnell sein: Auch andere Firmen könnten eine Person als geeignet wahrnehmen.

Bundesweiter Betriebefinder des Kfz-Gewerbes

Kfz-Betriebe in ganz Deutschland können beim Recruiting von Nachwuchskräften auf den Betriebefinder zurückgreifen, den das Kfz-Gewerbe im Rahmen seiner Nachwuchsinitiative entwickelt hat. Dort können Schülerinnen und Schüler, die sich für eine Ausbildung im Kfz-Gewerbe interessieren, gezielt nach Ausbildungsbetrieben in ihrer Umgebung suchen und dabei nach Entfernung, angebotenen Ausbildungsberufen, Praktikumsmöglichkeiten und Marken filtern.

Innungsmitglieder haben die Möglichkeit, sich im Betriebefinder kostenlos einzutragen und ihre Reichweite im eigenen Nachwuchsmarketing signifikant zu vergrößern.

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