Zukunftsstrategie von Porsche

E-Antrieb und E-Fuels

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 100 kWh sind optimal 

Für Porsche bietet aktuell eine Batteriegröße mit rund 100 kWh die optimale Balance. Künftige Verbesserungen in der Akkutechnik will der Hersteller deshalb eher nutzen, um die Ladezeiten noch weiter zu verringern und die Fahrdynamik zu verbessern. Große Fortschritte erwarten die Entwickler auch bei der Verringerung der CO2-Emissionen. Die zweite Generation von Elektrofahrzeugen, die vor ihrer Markteinführung stehe, werde in ihrem Lebenszyklus rund ein Viertel weniger Kohlendioxid freisetzen als die erste.

Mehr Nachhaltigkeit sollen auch das Service-Konzept für den Taycan und weiter folgende Elektromodelle bieten. Diese Fahrzeuge stellen bekanntlich deutlich andere Anforderungen an Service und Reparatur als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Zwar gelten bei dem Elektrosportler auch Service-Intervalle von zwei Jahren oder 30.000 Kilometern Laufleistung.

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Da jedoch Arbeiten wie Zündkerzen- und Ölwechsel entfallen, verringern sich die Wartungsumfänge laut Hersteller um rund 30 Prozent. Zudem sei der E-Antrieb einschließlich der Hochvolt-Batterie wartungsfrei. Gleichzeitig erfordern Reparaturarbeiten an Elektrofahrzeugen aber besonderes Fachwissen und Spezialwerkzeuge, mit denen die Porsche-Zentren derzeit neu ausgestattet werden.

 Service-Konzept für E-Fahrzeuge 

Das Service-Konzept für Elektrofahrzeuge umfasst bei Porsche mehrere Stufen. Grundlage sind in jedem Land die Hochvolt-Stützpunkte, eingerichtet in qualifizierten Porsche-Zentren. Wo heute noch kein Hochvolt-Stützpunkt in Reichweite ist, richtet der Sportwagenhersteller überregionale Hubs zur Reparatur von Hochvolt-Fahrzeugen ein. Auch diese befinden sich in entsprechend zertifizierten Porsche-Zentren. 2024 soll es weltweit insgesamt 173 Hochvolt-Stützpunkte geben.

Außerdem sollen 57 mobile Hochvolt-Experten als „Flying Doctors“ die Porsche-Zentren unterstützen. Sie kommen zum Einsatz, wenn der Transport eines defekten Fahrzeugs an einen geeigneten Reparaturort nicht möglich ist. Der mobile Experte kann dann zum Beispiel defekte Hochvolt-Batterien vor Ort reparieren. Das betreffende Porsche-Zen­trum erhält vorab alle für die Reparatur erforderlichen Hochvolt-Werkzeuge und die benötigten Ersatz­teile. Dieses System ermögliche es, weltweit Batterien bei Bedarf wieder instand zu setzen, anstatt sie bei einem Defekt auszutauschen.

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