Aral-Studie „Trends beim Autokauf“

Lust auf Auto

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Aus der Sicht der Aral-Manager, deren Arbeitgeber sich jahrzehntelang als Verkäufer von Benzin und Diesel profiliert hat, zeichnet sich mit der verstärkten Hinwendung zu Stromern ein Paradigmenwechsel ab. Sie sind überzeugt, dass die E-Mobilität weiter an Fahrt aufnehmen werde. „Die Studie zeigt, dass Autofahrende aufgeschlossen für alternative Mobilitätskonzepte sind. Elektrifizierte Antriebe sind beim Kaufinteresse inzwischen gleichauf mit Diesel und Benziner“, erklärt der Leiter der Aral-Forschung, Dr. Peter Sauermann.

Konkret setzten bei der Erhebung im Jahr 2019 noch zwei Drittel der Teilnehmer auf Diesel- oder Ottomotoren. Inzwischen ist das Kräfteverhältnis zwischen den konventionellen Antrieben und den Alternativen wie Hybrid- oder Elektromotor nahezu ausgeglichen. Jeder Vierte will sich ein Hybridfahrzeug zulegen. Auch das Interesse an einem rein elektrisch betriebenen Fahrzeug hat sich innerhalb von zwei Jahren auf 15 Prozent mehr als verdoppelt. Dagegen sind andere Optionen wie Erdgas oder Autogas fast in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

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 Audi und VW gefragt 

Das Interesse an alternativen Antrieben korrespondiert gut mit einer anderen Verschiebung: Während bei der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2019 die Teilnehmenden noch nahezu gleich häufig einen Neuwagen oder einen Gebrauchtwagen auf dem Einkaufszettel hatten, gibt es jetzt einen klaren Favoriten: 19 Prozent der Kaufinteressierten wünschen sich einen Neuwagen – das entspricht einem deutlichen Zuwachs von 5 Prozentpunkten.

Dagegen sinkt das Interesse an Gebrauchtwagen – die ja noch selten mit Elektroantrieb erhältlich sind – von 12 auf jetzt 10 Prozent. 11 Prozent wollen sich für einen Jahres­wagen entscheiden. Diese jungen Gebrauchten führt die Studie traditionell als eine eigene Kategorie auf.

Zu einem Wechsel an der Spitze kam es bei der Markenwahl: Ganz oben in der Gunst der Kaufinteressenten stehen nun Audi sowie VW mit einer Zustimmungsquote von jeweils 14 Prozent. Titelverteidiger BMW büßt dagegen leicht von 14 auf 13 Prozent ein. Dahinter folgt mit einem deutlichen Rückstand Mercedes. Ehemalige Volumenmarken wie Ford und Opel bewegen sich inzwischen auf dem Niveau von Skoda und Tesla.

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