Kfz-Innung Oldenburg Luxusschlitten sorgt für Freude bei Azubis

Von Doris Pfaff

Mit 630 PS sorgt die Kfz-Innung Oldenburg für eine starke Ausbildung: Ab sofort gehört ein BMW M8 Cabriolet zum Ausbildungsfuhrpark der angehenden Kfz-Mechatroniker. Die Freese-Gruppe und BMW stellten das Fahrzeug für den Lehrbetrieb zur Verfügung.

Fahrzeugübergabe:  Maximilian Kayser (Geschäftsführer BMW Freese-Gruppe) überreicht Jens Schlange (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Oldenburg) den Schlüssel des BMW M8 Cabriolets in Anwesenheit von Marinko Milesic (Aftersales Gebietsleiter BMW), Henning zur Horst (Prokurist BMW Freese-Gruppe), Boris Jersch (Kreishandwerksmeister), Dirk Wellmann (Obermeister Kraftfahrzeug-Innung Oldenburg) und Thorsten Wawrzinek (Ausbilder Fachbereich Fahrzeugtechnik).
Fahrzeugübergabe: Maximilian Kayser (Geschäftsführer BMW Freese-Gruppe) überreicht Jens Schlange (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Oldenburg) den Schlüssel des BMW M8 Cabriolets in Anwesenheit von Marinko Milesic (Aftersales Gebietsleiter BMW), Henning zur Horst (Prokurist BMW Freese-Gruppe), Boris Jersch (Kreishandwerksmeister), Dirk Wellmann (Obermeister Kraftfahrzeug-Innung Oldenburg) und Thorsten Wawrzinek (Ausbilder Fachbereich Fahrzeugtechnik).
(Bild: Kreishandwerkerschaft Oldenburg)

Ein Fahrzeug mit satten 464 kW/630 PS – das wirkt in Zeiten der Klima- und Energiekrise fast schon befremdlich. Dennoch sei es im Kraftfahrzeug-Handwerk wichtig, auch den Umgang mit solchen Automobilen zu lehren, betont die Kfz-Innung Oldenburg und verweist auf ihr neues Lehrfahrzeug: Ab sofort bereichert ein BMW M8 Cabriolet den Ausbildungsfuhrpark des Bildungszentrums der Kreishandwerkerschaft Oldenburg. Das Fahrzeug dient dazu, Kfz-Mechatronikern in der Ausbildung das Erkennen, Auslesen und Beheben von Fehlern praktisch zu vermitteln.

Bereitgestellt wurde das Luxusmodell von der Freese-Gruppe in Oldenburg. „Es bereitet den jungen Nachwuchskräften natürlich viel Freude, an so einem Auto arbeiten zu dürfen. Das passiert nicht jeden Tag. Solche Fahrzeuge sind Meisterleistungen der Ingenieurskunst. Darin befinden sich Bauteile und Features, die es eben nur in dieser Preisklasse gibt. Gleichzeitig steigern wir also dadurch die Qualität und Attraktivität unseres Unterrichts enorm“, sagt Thorsten Wawrzinek, Ausbilder und Lehrgangsleiter für den Fachbereich Kraftfahrzeugtechnik.

Dass die Auszubildenden so ein Fahrzeug im Arbeitsleben eher selten zu Gesicht bekommen, ist dem Lehrgangsleiter bewusst: „Im Werkstattalltag sind Fahrzeuge dieser Größenordnung die Ausnahme. Aber gerade deshalb ist es wichtig, dass wir im Rahmen der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung eine vollumfängliche Ausbildung anbieten. Wenn so ein Auto gewartet werden soll, muss auch da jeder Handgriff sitzen.“

Einen weiteren positiven Nebeneffekt kann Wawrzinek bereits feststellen: „Wenn ich meinen Lehrlingen sage, dass sie morgen an einem M8 arbeiten dürfen, dann kommen sie natürlich auch gerne zum Kurs.“

Ausbildung in der Region fördern

Die Freese-Gruppe und BMW engagieren sich bewusst für das regionale Kfz-Handwerk. „Wir sind froh, die Ausbildung im lokalen Handwerk durch die Vermittlung solcher Fahrzeuge unterstützen zu können. Schließlich brauchen auch unsere Werkstätten top ausgebildete Fachkräfte aus der Region“, betont Maximilian Kayser, Geschäftsführer der Freese-Gruppe und Filialleiter des Autohauses BMW Kayser in Oldenburg.

Das Fahrzeug wurde der Kreishandwerkerschaft kostenfrei überlassen. Eine Spritztour ist allerdings nicht möglich. Denn es verfügt über keine Straßenzulassung, darf deshalb nicht auf öffentlichen Straßen bewegt werden und wird nach der Nutzungsdauer zurückgegeben. „Es geht hier ausschließlich um Ausbildungszwecke. Wir dürfen gelegentlich solche Autos an Bildungseinrichtungen vermitteln, meistens sind das Vorserienmodelle“, sagt Marinko Milesic, Gebietsleiter Aftersales bei der BMW AG.

Jens Schlange, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, zeigt sich hoch zufrieden: „Dadurch gewinnt die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung bei uns am Standort massiv an Attraktivität. An so einem Spitzenmodell auszubilden, können nicht viele Bildungseinrichtungen im Kraftfahrzeug-Handwerk von sich behaupten.“

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